Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Ich hatte gestern so einen richtig tollen Abend. Ich war im Kino - Indiana Jones 4.

Ich hab mir ehrlich gesagt vorher ein bisschen Sorgen gemacht, weil die ganzen Filmkritiken ja nicht so berauschend waren, aber ich muss sagen ich fand den Film echt Klasse. Allein die Tatsache, dass der alte Herr immer noch so fit ist find ich schon erstaunlich.

Das Ende hat ich ein bisschen gestört, weil diese mehrdimensionalen Wesen für mich doch ein bisschen weit her geholt ist, aber eigentlich ist das ja auch nicht anderes als der Heilige Gral, der einen unsterblich machen kann.

Ich kann den Film echt nur weiter empfehlen für alle die Indiana mögen und ich werde ihn sicher wieder ansehen wenn ich die Gelegnheit bekomme. Bis auf die Stelle mit den Ameisen vielleicht, aber Indiana Jones wäre einfach nicht Indaiana Jones wenn nicht mindestens einmal im Film ein Haufen ekliger Krabbeldinger vorkommt und darunter zählen glaub ich auch Riesenamameisen, die eine Menschen (einen ausgewachsenen) in ihren Ameisenhügel tragen.

 

Der Kinosaal war ziemlich voll, was ja nicht anders zue rwarten war, aber es fasziniert mich, wenn man vor der Vorstellung noch die Zeit hat sich die Leute anzuschauen, dass kann einem ziemlich viel über die Leute an sich und auch über den Film sagen. Man hat schon gemerkt, dass es kein Film über einen Gangsterrapper ist. Ich fand es auch extrem toll, dass einige von den Leuten mit Sicherheit schon die drei ersten Filme im Kino gesehen haben. Dafür bin ich ja leider ein bisschen jung......

Aber was solls es war ein super Film und es hat richtig Spaß gemacht mal wieder was neues vom Orginal zu sehen und nicht so einen zweitklassigen Grabräuber, der noch nicht einmal einen richtigen Hut hat.

1 Kommentar 26.5.08 11:15, kommentieren

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UTOPIA jetzt!

hey, hey, ho, ho, uh, uh Utopiaaa

 
Die letzten vier Tage war ich bei Utopia jetzt! eine Bundesweite Großveranstaltung der KjG in Würzburg. Es war großartig. So eine geile Stimmung hab ich echt schon eine Weile nicht mehr gesehen.

Der Veranstaltungsort war am Mainufer und da bis auf wenige unwichtige Ausnahmen früh am Morgen die Sonne geschienen hat, haben wir die ganze Zeit am Mein gelegen und ich habe einen Sonnenbrand.

Das Essen und die Unterkunft in der Turnhalle waren eigentlich okay (immerhin durfte ich auf einer von diesen dicken Turnhallenmatte schlafen).

Wir haben uns Gedanken über unsere Utopien gemacht und ich hab molekulares Kochen gelernt. Wenn ich es nicht selbst gemacht hätte würde ich Suppenkapseln nicht trauen...

Am Samstag haben wir dann eine riesen Demo in Würzburg veranstaltet. Überall haben Leute gesungen oder sind gehüpft. Neben dem KjG Utopia jetzt Lied waren "Guten Appetit Schalalala" und "Gebt mir ein H...." sehr beliebt.

Zum krönenden Abschluss gab es ein Konzert mit Pohlmann und H Blockx und wir haben eine supersuper Party gefeiert

Trotzdem bin ich auch ein bisschen froh wieder zu Hause zu sein und normal Duschen zu können. 

4.5.08 17:35, kommentieren

Progressive ...

Ich habe mir gestern meine ganz eigene Definition für progressive irgendwas (Musik) ausgedacht. Eigentlich hat das ja etwas damit zu tun wie technisch oder musikalisch anspruchsvoll die Musik ist (oder so ähnlich), aber ein Normalsterblicher blickt da nicht immer so ganz durch.

Für mich ist eine Musik progressive, wenn man sie mindestens zweimal anhören muss, bevor man sie gut finden kann.

Beim ersten Mal denkt man vielleicht: ist ja ganz nett, hat was oder so.

Beim zweiten Mal findet man sie dann gut.

Und nach dem dritten Mal kriegt man sie nicht mehr aus dem Kopf.

P.S.: Natürlich muss man sich die Musikrichtung aussuchen, die man mag.

 

18.4.08 12:44, kommentieren

Drogen!!!

Oh man hab ich heute aber viel zu sagen...

Morgen fahr ich auf ein Wochenende weg, dass ich mit einigen Leuten aus meinem Ort organisiert habe. Wir haben 29 Teilnehmer von der 7. bis zur 9. Klasse.

Und wir reden über Drogen und über alles was mit Drogen zu tun hat. Ich bin mal gespannt wie das ausgeht... 

10.4.08 17:25, kommentieren

Recht & Gesetz

Ich hatte heute wieder Jugendgerichtshilfe und wir haben uns mit den gesetzlichen Grundlagen beschäftigt.

Ich habe den Unterschied zwischen Offizialdelikten und Antragsdelikten gelernt:

Das ganze fuktioniert  -  wenn ich das richtig verstanden habe (ich studiere ja kein Jura)  -  es gibt Offizialdilikte, das sind alle, bei denen die Staatsanwaltschaft grundsätzlich immer ermittelt uns es gibt die Antragsdelikte, bei denen wird nur auf Antrag also auf Anzeige hin ermittelt. Das heißt dann auch, dass man sie zurücknehmen kann, was bei den Offizialdelikten nicht geht. Sie können theoretisch eingestellt werden, aber das hat man ja nicht selbst zu entscheiden.

Das wirklich interessante dabei ist folgendes:

Zu den Antragsdelikten gehört zum Beispiel Körperverletzung

Zu den Offizialdelikten dagegen Diebstahl

 Das sagt doch schon einiges über unsere Gesellschaft aus.

So kommt es dann auch das Sechzehnjährige vor einem Gericht(!!!) stehen, weil sie eine Kiwi gestohlen haben... 

10.4.08 17:22, kommentieren

Zitate...

... die man im Studium lernt.

 

"Mehr als alles andere ist es die kreative Wahrnehmung, die dem Einzelnen das Gefühl gibt, dass das Leben lebenswert ist."

                                                                   (Winnicott)
 

10.4.08 17:11, kommentieren

Ja lachen sie nur !!!

Den Satz hat meine Dozentin in Jugendgerichtshilfe heute mehr als einmal zu uns gesagt.

Wir hatten es über das Punitivitätsbedürfnis der Bevölkerung, über die Todesstrafe, mittelalterliche Strafen und über "Brot und Spiele" bzw. Sport. Der Begriff Sport bekommt nämlich ursprünglich irgendwie von den Gladiatorenkämpfen aus dem alten Rom.

Nur darum geht es mir jetzt eigentlich gar nicht. unsere Dozentin hatte nämlich eine geniale Idee:

Sie hat sich einen Aprilscherz für die Frankfurter Rundschau ausgedacht und eine  Anzeige geschrieben und ihnen geschickt. Es war eine Anzeige für eine Großveranstaltung in der Commerz Arena. Ein Gladiatorenkampf auf Leben und tot  -  es kann nur einen geben  -  zwischen Harzt IV empfängern und Asylbewerbern. Der Gewinner erhält entweder lebenslang Hartz IV oder einen Aufenthaltsgenehmigung. In der Anzeige sollte stehen, die Karten dafür wären bei den Vorverkaufsstellen zu erhalten.

Auf den ersten Blick oder besser Lies hört sich das ziemlich har an, aber wenn man mal ehrlich ist: Ich glaube, dass die Karten schneller weg wären als man schauen kann.

Es gab eine Studie, in der man Kindern die Anfänge von Märchen erzählt hat (die kennen sie ja heute nicht mehr) und die Kinder mussten ein Ende erzählen. In 100% aller Geschichten wurde die Prinzessin aufgeschnitten, zerstückelt, gegessen, erschossen.....

Da klingt ein Kladiatorenkampf in zwei Wochen gar nicht mehr so unwahrscheinlich 

Leider haben "die Feiglinge" (laut meiner Dozentin) gekniffen und die Anzeige nicht gedruckt. Daher hatte meine Dozentin auch nicht die Möglichkeit nachzufragen wie viele Leute an den Vorverkaufsstellen tatsächlich nachgefragt haben.

1 Kommentar 3.4.08 18:23, kommentieren