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Sommersemester, Tag 2

Die ersten Wochen im neuen Semester sind bei uns an der Fh immer das totale Chaos. Man probiert alle Seminare aus, die sich toll anhören und dann entscheidet man sich endgültig.

Und heute war der zweite Tag. Als erstes hatte ich "Kindewohlbewahrung als Herausforderung für den ASD". Das wird eine ziemlich harte Nuss, aber zum Glück muss ich ja keinen Schein machen.

Danach "Das Bildergespräch als Methode der interkulturellen Kommunikation". Für den Schein muss ich zwei Protokolle von Bildergesprächen machen. Das sollte mir als ehemalige Kunst Lklerin aber eigentlich nicht so schwer fallen. Wir hängen ein Bild an die Wand und reden darüber und ich schreibe dann auf was alle gesagt haben und vielleicht noch ein paar kluge Sachen mehr.

Dann hatte ich noch "Sinti und Roma in Deutschland und Europa". Die weiblichen Rom heißen übrigens Sintisa und Romni und man sollte Dokumentationszentren über Sinti und Roma nicht Museum nennen. Das gefällt denen nicht, weil im Dritten Reich mal so ein Spinner einen Zoo, bzw. Museum  mit lebenden Menschen (Sinti und Roma) machen.

Beim studieren lernt man wirklich tolle und interessanten Sachen. 

1 Kommentar 1.4.08 21:00, kommentieren



Ja lachen sie nur !!!

Den Satz hat meine Dozentin in Jugendgerichtshilfe heute mehr als einmal zu uns gesagt.

Wir hatten es über das Punitivitätsbedürfnis der Bevölkerung, über die Todesstrafe, mittelalterliche Strafen und über "Brot und Spiele" bzw. Sport. Der Begriff Sport bekommt nämlich ursprünglich irgendwie von den Gladiatorenkämpfen aus dem alten Rom.

Nur darum geht es mir jetzt eigentlich gar nicht. unsere Dozentin hatte nämlich eine geniale Idee:

Sie hat sich einen Aprilscherz für die Frankfurter Rundschau ausgedacht und eine  Anzeige geschrieben und ihnen geschickt. Es war eine Anzeige für eine Großveranstaltung in der Commerz Arena. Ein Gladiatorenkampf auf Leben und tot  -  es kann nur einen geben  -  zwischen Harzt IV empfängern und Asylbewerbern. Der Gewinner erhält entweder lebenslang Hartz IV oder einen Aufenthaltsgenehmigung. In der Anzeige sollte stehen, die Karten dafür wären bei den Vorverkaufsstellen zu erhalten.

Auf den ersten Blick oder besser Lies hört sich das ziemlich har an, aber wenn man mal ehrlich ist: Ich glaube, dass die Karten schneller weg wären als man schauen kann.

Es gab eine Studie, in der man Kindern die Anfänge von Märchen erzählt hat (die kennen sie ja heute nicht mehr) und die Kinder mussten ein Ende erzählen. In 100% aller Geschichten wurde die Prinzessin aufgeschnitten, zerstückelt, gegessen, erschossen.....

Da klingt ein Kladiatorenkampf in zwei Wochen gar nicht mehr so unwahrscheinlich 

Leider haben "die Feiglinge" (laut meiner Dozentin) gekniffen und die Anzeige nicht gedruckt. Daher hatte meine Dozentin auch nicht die Möglichkeit nachzufragen wie viele Leute an den Vorverkaufsstellen tatsächlich nachgefragt haben.

1 Kommentar 3.4.08 18:23, kommentieren

Zitate...

... die man im Studium lernt.

 

"Mehr als alles andere ist es die kreative Wahrnehmung, die dem Einzelnen das Gefühl gibt, dass das Leben lebenswert ist."

                                                                   (Winnicott)
 

10.4.08 17:11, kommentieren

Recht & Gesetz

Ich hatte heute wieder Jugendgerichtshilfe und wir haben uns mit den gesetzlichen Grundlagen beschäftigt.

Ich habe den Unterschied zwischen Offizialdelikten und Antragsdelikten gelernt:

Das ganze fuktioniert  -  wenn ich das richtig verstanden habe (ich studiere ja kein Jura)  -  es gibt Offizialdilikte, das sind alle, bei denen die Staatsanwaltschaft grundsätzlich immer ermittelt uns es gibt die Antragsdelikte, bei denen wird nur auf Antrag also auf Anzeige hin ermittelt. Das heißt dann auch, dass man sie zurücknehmen kann, was bei den Offizialdelikten nicht geht. Sie können theoretisch eingestellt werden, aber das hat man ja nicht selbst zu entscheiden.

Das wirklich interessante dabei ist folgendes:

Zu den Antragsdelikten gehört zum Beispiel Körperverletzung

Zu den Offizialdelikten dagegen Diebstahl

 Das sagt doch schon einiges über unsere Gesellschaft aus.

So kommt es dann auch das Sechzehnjährige vor einem Gericht(!!!) stehen, weil sie eine Kiwi gestohlen haben... 

10.4.08 17:22, kommentieren

Drogen!!!

Oh man hab ich heute aber viel zu sagen...

Morgen fahr ich auf ein Wochenende weg, dass ich mit einigen Leuten aus meinem Ort organisiert habe. Wir haben 29 Teilnehmer von der 7. bis zur 9. Klasse.

Und wir reden über Drogen und über alles was mit Drogen zu tun hat. Ich bin mal gespannt wie das ausgeht... 

10.4.08 17:25, kommentieren

Progressive ...

Ich habe mir gestern meine ganz eigene Definition für progressive irgendwas (Musik) ausgedacht. Eigentlich hat das ja etwas damit zu tun wie technisch oder musikalisch anspruchsvoll die Musik ist (oder so ähnlich), aber ein Normalsterblicher blickt da nicht immer so ganz durch.

Für mich ist eine Musik progressive, wenn man sie mindestens zweimal anhören muss, bevor man sie gut finden kann.

Beim ersten Mal denkt man vielleicht: ist ja ganz nett, hat was oder so.

Beim zweiten Mal findet man sie dann gut.

Und nach dem dritten Mal kriegt man sie nicht mehr aus dem Kopf.

P.S.: Natürlich muss man sich die Musikrichtung aussuchen, die man mag.

 

18.4.08 12:44, kommentieren